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Aktuelles aus der Reisemedizin 2010

Hier finden Sie aktuelle Infos zu länderspezifischen Krankheitsgefahren, Reiseimpfungen und Malariaprophylaxe.

 
Aktuelles aus der Reisemedizin 2010

Aktuelles aus der Reisemedizin 2010


Aktuelles aus der Reisemedizin 2010

Auf unserer Internetseite www.die-reisemedizin.de finden Sie aktuelle Infos zu länderspezifischen Krankheitsgefahren, Reiseimpfungen und Malariaprophylaxe sowie viele Tipps, um gesund wieder nach Hause zu kommen. Die Homepage wird von unserem Zentrum in Düsseldorf regelmäßig aktualisiert.

Die Reisemedizin

Die aktuellen Länderinformationen nachfolgend im Überblick:

August

Griechenland
Zunahme von Erkrankungen an West-Nile-Fieber. Übertragung durch nachtaktive Mücken. Konsequenten Mückenschutz beachten.

Laos und Malaysia
Zunahme an Leptospiroseerkrankungen. Die Infektion erfolgt durch Eindringen der Bakterien durch die Haut, hierbei sind kleine Wunden (z. B. Mückenstiche) förderlich. Das Baden im Süßwasser sollten vermieden werden.

Tadschikistan, Angola, Russland, Pakistan
Polioausbrüche gemeldet. Bei Reisenden sollte dringend der Impfschutz überprüft und ggf. aufgefrischt werden.

Juli

Bulgarien
Zunahme von Masernerkrankungen. Reisende sollten geimpft werden.

Vietnam
Zunahme von Erkrankungen an Japanischer Encephalitis. Übertragung durch Mücken, konsequenter Mückenschutz auch am Tage. Risikoreisende sollten geimpft sein.

USA
Zunahme an Erkrankungen an Keuchhusten. Reisende sollten dringend den Pertussis Impfschutz überprüfen lassen und ggf. auffrischen.

Juni

Ägypten
Zunahme von Erkrankungen an Dengue-Fieber am Roten Meer. Übertragung durch Mücken, konsequenter Mückenschutz auch am Tage.

Venezuela
Zunahme des Malariarisikos vor allem im Süden Venezuelas. Reisende sollten konsequente Vorsichtsmaßnahmen (s.o.) treffen.

Schweiz und Polen
Zunahme an durch Zecken übertragene Infektionskrankheiten. Schutz vor Zecken beachten. Abenteuerreisende sollten geimpft sein. FSME-Impfstoffe sind wirksam.

Deutschland
Zunahme von Masernerkrankungen. Der Impfstatus sollte bei Kindern, aber auch Jugendlichen und Erwachsenen überprüft und ggf. ergänzt werden.

Russland
Zunahme an Polio-Fällen. Bei Reisen sollte dringend der Impfschutz überprüft und ggf. aufgefrischt werden.

Mai

Simbabwe
Zunahme des Malariarisikos. Reisende sollten konsequent Vorsichtsmaßnahmen (s.o.) treffen.

Thailand
Aufgrund der gegenwärtigen Situation sollten die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beachtet werden (Tel.: 01888 / 17 - 0). Es weist nochmal auf die derzeitige Situation hin:
Von Reisen nach Bangkok wird derzeit dringend abgeraten. Das Auswärtige Amt rät allen sich in der Stadt Befindlichen dringend, die genannten Orte, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden sowie zur Vorsicht im gesamten Stadtgebiet.

Burkina Faso
Zunahme von Erkrankungen an Meningokokkenmeningitis. Übertragung durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Abenteuerreisende sollten geimpft sein.

Kuba
Aufgrund geänderter Einreisebestimmungen zum 01.05.2010 für Ausländer mit vorübergehenden Wohnsitz in Kuba, wenden Sie sich bitte an die Botschaft.

Link zur Botschaft Kuba

Tadschikistan
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet von 120 Polio-Fällen, einschließlich 10 Todesfällen. Bei Reisen sollte dringend der Impfschutz überprüft und ggf. aufgefrischt werden.

April

Deutschland
Zunahme an durch Zecken übertragene Infektionskrankheiten besonders in weiten Teilen Bayerns, Baden-Württembergs und vereinzelt in Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Schutz vor Zecken beachten. Reisende (z.B. Wanderer oder Camper) sollten geimpft sein. FSME-Impfstoffe sind wirksam.

Mexiko
Zunahme an Erkrankungen von Hepatitis A. Impfung und Nahrungsmittelhygiene sind empfohlen.

Botsuana
Zunahme von Masernerkrankungen. Reisende sollten geimpft werden.

Madagaskar
Durch den Wirbelsturm „Hubert“ ist es zu Überschwemmungen gekommen. Konsequente Nahrungs- und Trinkwasserhygiene beachten. Hilfskräfte, die in die vom Hochwasser betroffenen Regionen reisen, sollten gegen Typhus, aber auch Hepatitis A geimpft sein.

Russische Förderation
Zunahme an durch Zecken übertragene Infektionskrankheiten. Schutz vor Zecken beachten. Abenteuerreisende sollten geimpft sein. FSME-Impfstoffe sind wirksam.

Ecuador
Zunahme von Erkrankungen an Dengue-Fieber auf den Galapagos-Inseln. Übertragung durch Mücken, konsequenter Mückenschutz auch am Tage.

Kenia
Zunahme von Durchfallerkrankungen und Cholera. Konsequente Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.

März

Südafrika
Zunahme von Erkrankungen an Meningokokkenmeningitis. Übertragung durch
Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Abenteuerreisende sollten
geimpft sein.

Chile
Aufgrund der gegenwärtigen Naturkatastrophe ist in den betroffenen
Gebieten mit erheblichen Versorgungsengpässen und damit verbunden
Infektionsrisiken in der nächsten Zeit zu rechnen. Die
Katastrophengebiete sollten derzeit touristisch nicht bereist werden.

Haiti
Zunahme des Malariarisikos. Reisende sollten konsequent
Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Indien
Zunahme an Erkrankungen von Hepatitis A Impfung und Nahrungsmittelhygiene sind empfohlen.

Madagaskar
Zunahme an durch Mücken übertragene Infektionskrankheiten. Konsequenten Mückenschutz beachten.

Togo
Zunahme von Erkrankungen an Meningokokkenmeningitis. Übertragung durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Abenteuerreisende sollten geimpft sein.

Russland
Zunahme von Durchfallerkrankungen. Konsequente Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene. Reisende sollten gegen Typhus, aber auch Hepatitis A geimpft sein.

Indonesien
Zunahme von Erkrankungen an Dengue-Fieber. Übertragung durch Mücken, konsequenter Mückenschutz auch am Tage.

Malawi
Zunahme von Durchfallerkrankungen und Cholera. Konsequente Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.

Februar

Kolumbien
Zunahme von Erkrankungen an Dengue-Fieber. Übertragung durch Mücken,
konsequenter Mückenschutz auch am Tage.

Thailand
Zunahme von Erkrankungen an Typhus in Songkra. Konsequente
Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene. Reisende sollten gegen Typhus,
aber auch gegen Hepatitis A geimpft sein.

Januar

Haiti
Aufgrund der gegenwärtigen Naturkatastrophe ist in den betroffenen Gebieten mit erheblichen Versorgungsengpässen und damit verbunden Infektionsrisiken in der nächsten Zeit zu rechnen. Die Katastrophengebiete sollten derzeit touristisch nicht bereist werden.


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Verweise zu diesem Eintrag:

  1. Reisemedizin
  2. http://www.die-reisemedizin.de/